Das Grauen der Therapeuten
Die Krankheit Mann
Monolog von Ferdinando Camon

Die Premiere war für FR 30. Oktober vorgesehen.
Aber da die Produktion direkt danach für eine längere Zeit nicht gespielt werden kann, haben wir beschlossen die Premiere auf Dezember 2020/Januar 2021 zu verschieben.

Eintritt: 12 € / 6 € (ermäßigt)

Regie: Rainer Escher
mit Sascha Koal

Bühne: Holger Endres
Dramaturgie: Angela Wend
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Aus einem Unfallwagen steigt ein Mann. Er scheint nicht sehr verletzt zu sein. Aber er verhält sich verdächtig. Seine Zeugenaussage klingt etwas verwirrt. Er weist alle Schuld von sich und verweist auf seinen Psychoanalytiker, der ein Teil von ihm sei. Er erzählt von seinen Wehwehchen, von seinem Psychoanalytiker, von den vielen Analytikern, die er besucht hat.
Aber woran sollen die denn Schuld sein?

An seinem ständigen Nasenbluten?
An seinen Magenschmerzen? An seinem Rücken?
Und was hat das ganze mit dem Autounfall zu tun?

Der Mann scheint einsam zu sein, niemanden zu haben, obwohl verheiratet ist und Kinder hat, mit dem er richtig reden kann. Dass er alles in sich hineinfrisst. Dass der Analytiker sein einziger Bezugspunkt zu dieser Welt, sein einziger Vertrauensmann ist. Aber auch der verrät ihn. Denn eines Tages verlässt eine dunkle Gestalt dessen Praxis, nachdem der Mann lange Minuten auf seinen Termin warten musste. Er muss wissen, wer das ist und verfolgt ihn mit dem Auto. Da Katastrophe naht.

Gefördert durch das Kulturamt der Stadt Mannheim und das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg im Rahmen von Kultur Sommer 2020.