Das Grauen der Therapeuten
Monolog von Ferdinando Camon

Premiere FR 30. Oktober, 19:30 Uhr

Eintritt: 12 € / 6 € (ermäßigt)

Regie: Rainer Escher
mit Sascha Koal

Bühne: Holger Endres
Dramaturgie: Angela Wend
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Aus einem Unfallwagen steigt ein Mann. Er scheint nicht sehr verletzt zu sein. Aber er verhält sich verdächtig. Seine Zeugenaussage klingt etwas verwirrt. Er weist alle Schuld von sich und verweist auf seinen Psychoanalytiker, der ein Teil von ihm sei. Er erzählt von seinen Wehwehchen, von seinem Psychoanalytiker, von den vielen Analytikern, die er besucht hat.
Aber woran sollen die denn Schuld sein?

An seinem ständigen Nasenbluten?
An seinen Magenschmerzen? An seinem Rücken?
Und was hat das ganze mit dem Autounfall zu tun?

Der Mann scheint einsam zu sein, niemanden zu haben, obwohl verheiratet ist und Kinder hat, mit dem er richtig reden kann. Dass er alles in sich hineinfrisst. Dass der Analytiker sein einziger Bezugspunkt zu dieser Welt, sein einziger Vertrauensmann ist. Aber auch der verrät ihn. Denn eines Tages verlässt eine dunkle Gestalt dessen Praxis, nachdem der Mann lange Minuten auf seinen Termin warten musste. Er muss wissen, wer das ist und verfolgt ihn mit dem Auto. Da Katastrophe naht.

Gefördert durch das Kulturamt der Stadt Mannheim und das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg im Rahmen von Kultur Sommer 2020.