Abgang

Gedenken an kürzlich verstorbene Prominente

Die Vorstellung DI 27. Oktober muss leider entfallen

Leider müssen wir die Lesung Abgang Oktober absagen.
Im Gegensatz zu den meisten anderen Produktionen kann der Abend nach seiner Premiere nicht wiederholt werden, deshalb haben wir beschlossen, die Oktober-Ausgabe auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben.
Den Termin für den dann 68. Abgang werden wir rechtzeitig bekanntgeben.
Das hätte Euch/Sie erwartet:

Eintritt: 8 € / 6 € (ermäßigt)
Auch für ABGANG müssen ab sofort Karten vorbestellt werden.

Die Lesung Abgang gedenkt Prominenten, die in den Wochen zuvor gestorben sind. Ob Künstler, Politiker oder Wissenschaftler: Durch ihre Texte, Lieder, Filme oder Erfindungen werden die Toten an diesem Abend noch einmal sehr lebendig. Dass dabei nicht lange geplant werden kann, liegt in der Sache der Natur.

Und gerade diese Spontaneität macht die Veranstaltung so einzigartig und abwechslungsreich. Wer wird dabei sein, welche Gäste kommen zusammen? Zufall und Schicksal entscheiden darüber oftmals wenige Stunden vor Veranstaltungsbeginn. Eins ist allerdings sicher: Abgang ist alles andere als eine langweilige Trauerfeier.

Es lesen Mitglieder der Gruppe Neues EnsemblE, im Oktober sind dies Elisabeth Auer, Hedwig Franke, Monika-Margret Steger, Mathias Wendel sowie Sascha Koal, der Leiter des Theater Felina-Areal wählt auch die Texte aus.

Beim Abgang im September haben wir nicht alle nachholenkönnen. Diesen Monat mit dabei sind die Schauspielerinnen Irm Hermann, Renate Krößner, Diana Rigg & Lucia Bosè, ihre Kollegen Volker Spengler, Burkhard Driest & Dieter Laser. Außerdem erinnern wir an die Krimiautorinnen Mary Higgins Clark & Maj Sjöwall, die Regisseure Stuart Gordon, Joseph Vilsmaier & Joel Schumacher; wir verabschieden uns von unserem Kollegen und Freund Dirk Mühlbach.
Mit dabei sind Jens Nygaard Knudsen, der Erfinder der Lego-Männchen, der Zeichner Albert Uderzo, die Schriftsteller Winston Groom & Carlos Ruiz Zafón, die Politiker Wolfgang Clement & Husni Mubarak und und und…

Pressestimmen
»Wenn es um den Tod geht, ist eigentlich niemandem zum Lachen zumute. Wenn das Neue Ensemble des Theater Felina Areal mit seiner Kultlesung auf der Bühne steht, dafür umso mehr.
„Abgang“ ist eine schräge Lesung, beliebt und hochgelobt und auf jeden Fall zum Totlachen. Das, was die Zuschauer im voll besetzten Theatersaal erwartet, ist mehr als nur tiefschwarzer Humor, es ist ein amüsantes Gedenken an jüngst verstorbene bekannte Schauspieler, Musiker, Dichter und Denker, bei dem nichts und niemand verschont bleibt. Doch ab und zu zeigt der Tod auch seine fröhliche Seite (...)
Die fünf Akteure spielen mit ihren Stimmbändern wie ein Orchester verschiedener Stimmlagen und Stimmungen. Sie greifenkleine Details akribisch auf, die in kurzen, unscheinbaren Nebensätzen versteckt sind.
Fazit: ein rundum gelungener Leseabend.«
Mannheimer Morgen (über Abgang Januar 2016)

»Die Stammgäste wissen, dass sie kein konventionelles Theater erwartet. Es ist vielmehr, als beobachteten sie einen intellektuellen Kneipenabend alter Freunde mit einem Hang zur platonischen Nekrophilie.«
Mannheimer Morgen (über Abgang September 2015)

»Die Texte der Lesung hatte Regisseur Sascha Koal mit Sinn für Pointen und hintersinnigen Humor ausgesucht. Doch Gelächter beim kollektiven Gedenken an literarische, philosophische, politische und künstlerische Größen (...) – ist das erlaubt? Unsere Tage auf Erden sind begrenzt und nichts vergegenwärtigt diese Tatsache so sehr wie ein unerwarteter Tod. Doch es ist der Humor, der dafür sorgt, dass die Menschen nicht ihren Überlebenswillen verlieren (...)
Die vier Schauspieler jedenfalls zeigten, dass sie keine Trauerklöße sind. Mit überbordender Spielfreude schlüpften sie in mehr als 40 Rollen: Das Lachen und der Tod – bei ihrer brüllend komischen Lesung loteten sie genau diese Frage mit Feingefühl und Empathie aus.«
Mannheimer Morgen (über Abgang März 2015)

»...eine amüsante Lesung mit frech-frivolen musikalischen Akzenten...
„Abgang“ gleicht einem szenischen Abschiedsbrief - mit einem Augenzwinkern inszenierte, humorvoll bis leisemelancholische Reflexionen über das Leben, das Theater und den Tod.«
Mannheimer Morgen (über Abgang April 2013)

Das Bild unseres Fotografen DangerZone zeigt den Mittelpunkt Mannheims, den Sensenmann auf der Spitze des Paradeplatz-Brunnens.